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Förderprogramm zur Stärkung von Mehrwegverpackungssystemen

Seit 2018 setzen sich die TBR gemeinsam mit der KlimaschutzAgentur des Landkreises Reutlingen (KSA) und dem Kreisamt für nachhaltige Entwicklung (KfnE) für die Verringerung von Einwegmüll und für die Stärkung der Nutzung von Mehrwegverpackungen ein. Nach der landkreisweiten Einführung des Coffee-to-go-Pfandbechersystems RECUP in Cafés, Bäckereien, Tankstellen und anderen Verkaufsstellen, möchten die Initiatoren nun Gastronomiebetriebe unterstützen, Gerichte zur Lieferung oder Mitnahme in nachhaltigen Mehrwegverpackungen anzubieten. Hierzu soll ein gemeinsames Förderprogramm auf den Weg gebracht werden.

Die Corona-Pandemie hat dem Trend hin zu Lieferservice und Take-away einen kräftigen Aufwind beschert. Das deutlich gesteigerte Aufkommen an Einwegmüllverpackungen geht jedoch mit erheblichen ökologischen, aber auch ökonomischen Folgen einher. Deswegen haben die EU und die Bundesregierung beschlossen, Einweg-Kunststoffprodukte, darunter u. a. Essensbehälter aus Styropor, ab 3. Juli 2021 zu verbieten.

Ziel:

Neben der Reduktion von Einwegabfällen und Ressourcenschonung, sollen lokale Gastronomiebetriebe und Essens-Ausgabestellen in der Pandemie mit weitsichtigen, zukunftsorientierten Angeboten unterstützt und motiviert werden, rechtzeitig auf nachhaltige Alternativen für zukünftig verbotene Einwegverpackungen umzusteigen.

Vorhaben: Förderprogramm zur Stärkung von Mehrwegverpackungen

  • Die Initiatoren (TBR, KSA, KfnE) setzen gemeinschaftlich einen kommunalen Fördertopf für Gastronomiebetriebe in Stadt und Landkreis Reutlingen auf (vgl. Vorbild: Klimaschutzagentur Mannheim & Stadt Mannheim https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/mannheim-mehrweg-take-away-100.html).
  • Gastronom*innen können unter bestimmten Auflagen eine Förderung der Einführung von Mehrweg-Essensboxensystemen (sog. Pfand- oder Poolsystemen) in ihrem Betrieb beantragen.
  • Ein Teil der Fördersumme kann für die Anschaffung der Mehrwegboxen genutzt werden; der andere Teil wird verpflichtend in Form eines Rabatts auf Liefer-/Take-away-Gerichte in der Mehrwegbox an die Kundschaft weitergeben.
  • Die Wahl des Mehrwegsystem-Anbieters bleibt den Betreiber*innen überlassen; es wird kein Pfand-/Poolsystem vorgeschrieben.
  • Die Initiatoren informieren und beraten die Betriebe bei der Auswahl eines geeigneten Mehrwegsystems; außerdem übernehmen sie Aufgaben im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit; neben eigener Akquise, suchen sie zudem Multiplikator*innen zur Anwerbung interessierter Gastronomiebetriebe.

Weitere Informationen folgen in Kürze.