Direkt nach oben
Volltextsuche auf: https://www.tbr-reutlingen.de
Zeitungen
Volltextsuche auf: https://www.tbr-reutlingen.de

Nachricht

Tonne jetzt mit neuen Toiletten


Freuen sich über die schönen neuen Toiletten: Tonne-Verwaltungschef Matthias Schmied, Intendant Enrico Urbanek, Gebäudemanager Claude Closset und GMR-Abteilungsleiter Wolfgang Kühn (von links) Dass Besucher die stillen Örtchen vor der Sanierung eher ungern aufsuchten, hörte Urbanek immer wieder: "Viele sagten, sie seien vor der Vorstellung noch schnell auf die Toiletten des benachbarten Bekleidungshauses gegangen", schmunzelt der Intendant. Und auch so mancher Schauspieler wandelte nach der Vorstellung lieber mit dem dicken Theater-Makeup im Gesicht durch die Fußgängerzone, als sich hier abzuschminken.

Seit kurzem ist das alles anders: Behinderten-, Damen und Herrentoilette präsentieren sich in ansprechenden Weiß- und Brauntönen, hinter dezenten Türen verbergen sich nun obendrein Duschen und Umkleidebereiche für die Mitwirkenden. Der Clou bei den Toiletten: Ist eine Kabine besetzt, zeigt ein rotes LED-Licht das außen an. In der Damentoilette findet sich nun ein Ganzkörperspiegel. Die Schreinerarbeiten haben die Mitarbeiter der Technischen Betriebsdienste (TBR) erledigt - und sie haben, wie alle Handwerker, "eine tolle Leistung hingelegt", sind sich Urbanek und Verwaltungsleiter Matthias Schmied einig. 

Und das trotz engen Zeitplans und so mancher Herausforderung, unterstreicht Wolfgang Kühn, Abteilungsleiter beim GMR: "Zum einen, weil der Spitalhofkeller als Altbau mit einigen Überraschungen aufwartete, zum anderen, weil Materialien, Mobiliar und Werkzeuge über die schmale Wendeltreppe in die Tiefe befördert werden mussten." "Veranstaltungen im Spitalhof erschwerten den Transport zusätzlich", fügt Gebäudemanager Claude Closset an. Rund 100.000 Euro hat die Sanierung gekostet.  Und das hat sich gelohnt, bilanzieren Urbanek und Schmied - nicht nur der zufriedenen Besucher wegen, sondern auch, "weil es toll ist, dass auch noch in diese Spielstätte investiert wird, obwohl auf dem Listhallen-Areal bald ein neues Theater gebaut wird."